Auf der Stauferstraße ins Burgenland Pfälzer Wald und zur Landesausstellung "Richard Löwenherz"

Exkursion 18_1

Landeskundlich-historische Bus-Exkursion vom 14. bis 17. April 2018

Dauer: 4 Tage

 

Durchgeführt. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer und Mitwirkenden!

 

 

Die rheinland-pfälzische Landesausstellung "Richard Löwenherz" in Speyer nahmen wir zum Anlass für eine Exkursion auf den Spuren des englischen Königs und der Stauferkaiser im Westen des Reiches. 
Auf der wichtigen Stauferstraße, die einst kaiserliche Pfalzen und Reichsfesten wie Trifels, Wimpfen, Hall, Nürnberg und schließlich Eger verband, machten wir uns nach Westen auf. Wir besuchten die dem berühmten englischen König gewidmete Landesausstellung, die mit bedeutenden internationalen Exponaten aufwartete.
Darüber hinaus besuchten wir nicht nur die Burg Trifels, wo Richard Löwenherz gefangen lag, sondern auch weitere Orte mit Zeugnissen aus der Stauferzeit. 

Exkursion

Tag 1: 14. April 2018

Nach Zustiegen in Engelthal bei Hersbruck, Lauf und in Nürnberg machten wir uns auf den Weg nach Speyer. Im Historischen Museum ließen wir uns profund durch die Landesausstellung führen. Wir bestaunten über 150 hochkarätige Exponate aus verschiedenen Sammlungen und Bibliotheken in England, Frankreich, Österreich, Deutschland und der Schweiz. Sie veranschaulichten die Welt und das Leben des legendären königlichen Ritters, nicht zuletzt seine Zeit als Gefangener des Stauferkaisers Heinrich VI.

Darüber hinaus ließen wir uns noch durch die historische Altstadt führen und nutzten natürlich unseren Aufenthalt in Speyer, um uns durch Deutschlands bekanntesten romanischen Dom führen zu lassen.

 

Tag 2: 15. April 2018

Sie galt einst als eine der bedeutendsten Reichsburgen: Die Burg Trifels besticht nicht nur durch ihre den Pfälzer Wald beherrschende Lage, sondern auch durch ihren salier- und stauferzeitlichen Baubestand. Die Rekonstruktionen der NS-Zeit muss man sich freilich wegdenken. Zur geführten Erkundung der Burganlage gehörte auch der Besuch einer Sonderausstellung, die wiederum Richard Löwenherz und seiner Gefangenschaft auf der Burg gewidmet war.

Von Trifels ging es zu einem einzigartigen Ensemble. Die Burgengruppe von Dahn ist nicht nur baugeschichtlich spannend: Die spektakuläre Lage auf einem Sandsteinriff ist ein landschaftlicher Höhepunkt des Pfälzer Waldes.

Der Tag wurde mit einer Besichtigung der Nikolauskapelle in Klingenmünster und einer leichten burgengeschichtlichen Wanderung geschlossen. Auf etwa 3,5 km reihen sich die Reste einer karolingerzeitlichen Befestigung, dem frühsalierzeitlichen "Schlössl" und der stauferzeitlichen Burg Landeck.

 

Tag 3:  16. April 2018

Auch große Teile des heutigen Elsass zählten zum staufischen Kernland, immerhin gehörte die Region bereits im späten 10. Jh. zum Herzogtum Schwaben. Wichtige staufische Stadtgründungen waren Hagenau und Weißenburg. Wir erkundeten mit Hilfe von Frau Burg die nordelsässische Landschaft und die herrliche Altstadt von Wissembourg (Weißenburg).

Der für das Elsass und die Pfalz wichtige Erwerbszweig des Weinbaus wurde uns in Klingenmünster auf ausgesprochen spannende Weise von der Winzerfamilie Mathis nähergebracht.

Tag 4: 17. April 2018

Von Klingenmünster aus reisten wir auf der Stauferstraße ostwärts. Wir hatten uns einen Besuch der Klosteranlage von Maulbronn mit ihrem großartigen mittelalterlichen Baubestand vorgenommen. Wir nutzten diese Reisestation für eine Führung.

Von Maulbronn ging es direkt nach Bad Wimpfen. In kaum einer Stadt ist die Zeit mittelalterlicher Burgstädte und stauferzeitlicher Kaiserpfalzen authentischer erlebbar. 

Die Exkursion erfolgte als Busreise. 

Die Exkursionsleitung hatte Robert Giersch

 

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© Robert Giersch Januar 2016